23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign
Eigentlich hätte hier ja etwas über die Busse in London stehen sollen. Da die Recherche und Materialbeschaffung für dieses Meisterwerk des investigativen Journalismus aber länger dauert, als gedacht, kommen wir zwischendurch mal zu etwas völlig anderem.
Wie ja viele wissen, lese ich viel und gerne. Sowohl Bücher als auch Blogs. Da ich weiterhin auch noch über ein großes soziales und kulturelles Sendungsbewusstsein verfüge – wie käme ich sonst dazu, David Hasselhoff laut im Büro zu spielen –, mache ich auch ab und an mal den einen oder die andere auf ein von mir beim Stöbern entdecktes vermeintliches Weltkulturerbe aufmerksam.
Behindertenparkplatz ist das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Ich habe während meines Zivildienstes öfters ältere Leute im Rollstuhl durch die Gegend fahren müssen, aber da wird einem natürlich gar nicht bewusst, was man da eigentlich für Probleme hat und wie dreist manche Leute oder Organisationen Behinderten gegenüber sind. Zudem war sie anscheinend beim selben Wir-sind-Helden-Konzert wie ich. Habe mich gewundert, wie man dort mit einem Rollstuhl wohl zurecht kommt. Nicht so gut, wie es aussieht.
Im Alzheimer-Blog berichtet die Tochter einer an Alzheimer erkrankten Dame ihre Erfahrungen. Ich war während meines Zivildienstes ja sozusagen auf der andere Seite und habe mich als Fahrer und Pfleger um die älteren Damen und Herren gekümmert, daher kann ich ein wenig mitfühlen. Außerdem ist es auch einfach Herz zerreißend und man sollte es wirklich lesen. Verlasst meine Seite und lest stattdessen dort weiter. Lohnt sich viel mehr.
Schließlich wäre da noch The Life of Riley, das Blog einer 107-jährigen Australierin. Sie schreibt allerdings nicht selbst. Nein, sie lässt schreiben – von einem 60-jährigen Australier. Gekommen zum Bloggen sind sie, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, über einen 80-jährigen Australier, der mal in der Zeitung davon gelesen hat. Außerdem gibt’s dort auch immer wieder Videos, in denen Olive (so heißt die rüstige Dame) Lieder singt oder aus ihrem Leben erzählt.
Diese drei wundervollen Seiten, die ich gar nicht genug loben kann und die jeder lesen sollte, habe ich auch einfach mal ganz unten, über meinen Reisetagebüchern, verlinkt. Vielleicht stolpert ja der eine oder die andere drüber und findet’s gut.
Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.
Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004
»Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.«
Henry Ford
Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.
© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke
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