23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign
Beschäftigen wir uns mal wieder mit frei erfundenen Menschen, die jegliche Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen vermissen lassen. Und weil wir ja bereits damit angefangen haben, nehmen wir doch einfach Bob. Schauen wir also, was der Sonntag mit Bob so alles anstellte.
Bob wachte, wie gesagt, um 9.34 Uhr nichts ahnend auf. Kurz danach stellt er fest, dass er sich in seinem Bett befand. »So weit, so gut«, wird er sich gedacht haben, als er langsam seine Augen zu schmalen Schlitzen öffnete, damit ja nicht zu viel Licht auf einmal hinein kam.
Während er gähnend den ersten Gedanken des Tages nachhing, stellte er beglückt fest, dass seine Kondition recht gut in Form war. Und das trotz der vielen bunten Dinge, die er am Abend zuvor gegessen und getrunken hatte.
Ein wenig später hatte Bob es endlich geschafft, seine Augen ganz zu öffnen, ohne dabei blind zu werden. Nun ging es ans Aufstehen.
»Aufstehen an sich«, könnte Bob sich gedacht haben, »Aufstehen ans sich ist ja immer so eine Sache. Steht man zu schnell und mit viel Elan auf, wird einem ganz schwarz oder weiß vor Augen und man erliegt einem Herzinfarkt.« An dieser Stelle entfuhr Bob ein leiser Seufzer. »Steht man hingegen zu langsam auf, drückt einen die Schwerkraft wieder zurück ins Kissen und man schläft einfach wieder ein.«
Bob entschied sich allen Anschein nach dafür, keinen großen Bahnhof zu veranstalten und sich ganz normal aufzurichten. Doch vorher streckte er sich noch ein ganz kleines bisschen und sammelte alle seine Kräfte.
Nehmen wir diese mutige Entscheidung zum Anlass, uns einen Teil der letzten Nacht ins Gedächtnis zurück zu rufen. Denken wir an den ersten Fehler, den Bob beging, als er noch auf der Party war. Er entschied sich ja, um noch einmal daran zu erinnern, für das Angebot einer verrückten Schwedin und nahm ihren grünen Cocktail an. Kommen wir doch darauf zurück, betrachten wir den Cocktail etwas genauer.
Während wir über die verwendeten Zutaten nichts genaues wissen, sollten wir trotzdem zumindest versuchen, die wenigen bekannten Fakten zu rekapitulieren:
Wären wir in einem Wettbüro, stünden die Quoten gegen Bob. Sehr hoch gegen Bob.
Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.
Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004
»Mit den Europa-Verhandlungen ist es wie mit dem Liebesspiel der Elefanten: Alles spielt sich auf hoher Ebene ab, wirbelt viel Staub auf – und es dauert sehr lange, bis etwas dabei herauskommt.«
Willy Brandt
Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.
© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke
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