Julian Stahnke

23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign


am Nachmittag
am Mittwoch, 12. April 2006

Bringen Scherben Glück?

Geschrieben in Bremen
1 Kommentar

»Scherben bringen Glück!«, so lautet eine Volksweisheit. Aber stimmt sie auch? Ich befinde mich seit gestern, früher Nachmittag, voll in einem groß angelegten, lange und genau geplanten Test bezüglich dieses Sachverhaltes.

Das Ergebnis vorweg: Bis jetzt habe ich den »Formen«-Mauszeiger in Photoshop verloren und beim Joggen Blasen an den Füßen bekommen. Da harre ich doch wirklich voller Zuversicht der Dinge, die da noch kommen mögen.

Aber wie kam es überhaupt zu diesem Test? Nun, dieser jovial herausformulierten Frage möchte ich mit einem weiteren Sprichwort begegnen: »Gelegenheit macht Liebe.«

Alles fing damit an, dass ich einen Lautsprecher samt Standfuß versetzen wollte. Dieser stand neben meiner Tür, die einen Glaseinsatz hat. Eine Art Fenster aus geriffeltem Glas – oder, anders ausgedrückt; eine große Menge an potenziellen Glücksbringern.

Ich wollte also den Lautsprecher versetzen. Das ging ich an, wie ich es immer angehe: Ich hob ihn an und schwenkte ihn vorsichtig in die Richtung seines geplanten Standortes – ganz so, wie man das mit gutem Wein macht oder mit einer leckeren Quarkspeise. Ein guter Wein oder eine leckere Quarkspeise lassen sich dann auch anstandslos versetzen. Dieser Lautsprecher nicht. Das Kabel war irgendwo festgeklemmt.

Da ich kein Mensch langer Umschweife bin, zog ich einfach ein wenig kräftiger. Entweder ich – oder das Kabel. Das Kabel. Also zog ich ein wenig doller. Früher in der Schule schon bereitete mir das Tauziehen große Freuden. Besonders das Verlieren, dieses heimtückische, plötzliche Loslassen des Taus und die diebische Freude darüber, dass die anderen zwar gewonnen hatten, diesen Sieg aber mit einer verschlammten Hose bezahlen mussten.

Comic, wie ich meine Tür kaputt machte

Egal. Was passierte, habe ich mit Hilfe einer kleinen Zeichnung, eines kleinen Comic-Strips quasi, illustriert. (Einfach auf das kleine Bild klicken.) Ich hoffe mal, niemand findet Anstoss an der schlechten zeichnerischen Qualität, aber mehr war im Moment einfach nicht drin. Böse Männer in dunklen Parks habe ich einfach besser drauf, wie Ulrike bestätigen könnte ;)




Kommentare

  1. hannah am Donnerstag, 8. Februar 2007

Anderswo zu empfehlen

Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.

Reisetagebücher

Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004

Das zufällige Zitat

»Ich denke, wir stimmen alle darin überein, dass die Vergangenheit vorüber ist.«

George W. Bush

Die Information, die so wichtig ist, dass sie ganz unten steht

Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.

© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke

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