Julian Stahnke

23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign


zur Teezeit
am Samstag, 8. Juli 2006

Hello Again!

Geschrieben in Bremen
ohne Kommentare

Ich liebe ja dieses Lied. Naja, gut, eigentlich hasse ich es. Aber ich würde gerne singen können, nur um dieses Lied zu singen. Dann würde ich es auch, für den Moment, nicht hassen. Woher diese Liebe zu dem Lied kommt? Man sehe selbst.

Aber darum geht es jetzt gar nicht. Es geht darum, dass ich, wie schon berichtet, für ein paar kurze Tage wieder in meiner geliebten Heimat, in Arbergen, bin. Meine Omi wird ja achtzig. Die eine Omi. Die andere, die ich immer Oma nenne, hat nicht Geburtstag. Zumindest keinen 80.

»Warum nennste die eine Omi, die andere aber Oma?«, werden sich jetzt wieder Menschen fragen. Das hat, was viele nie denken würden, einen ganz logischen Grund. Die eine ist die Omi in D… Die andere die Oma aus B… Mag sein, dass ich das mal irgendwann hinzugedichtet hab. Aber so ist es. Und so bleibt es hoffentlich auch noch viele Jahre.

Ein kurzer Exkurs

Für erwähnenswert halte ich es in diesem Zusammenhang übrigens auch, dass der Schlusspunkt entfällt, wenn Auslassungspunkte am Satzende stehen. Darum stehen da auch nur drei Punkte bzw. eine horizontale Ellipse hinter den Anfangsbuchstaben der Stadtnamen der weiblichen Teile meiner Großelternschaft. Falls auf die Auslassungspunkte jedoch ein anderes Satzzeichen, wie ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen, folgt …? Siehe links, dann schreibt man es. Dann darf man es nicht weglassen. Und wenn man sie hinter so Abkürzungen wie Dr. verwendet, dann, sagte mir einmal ein Prof. … dann darf man diesen Punkt auch nicht weglassen.

Auslassungspunkte werden übrigens immer mit Leerzeichen umgeben … was viele Leute falsch machen. Nur wenn sie einen Bruchst… öh, Teil eines Wortes ersetzen, dann bekommen sie auf der entsprechenden Seite keine Leerstelle, sondern schließen direkt ans Wort an.

Die horizontale Ellipse kriegt man übrigens auf dem Mac mit alt+. – es geht also schneller, eine richtige Ellipse zu tippen und typographisch korrekt zu sein, als drei Punkte zu tippen. Unter Windows ist das wieder anders, da muss man bestimmt alt gedrückt halten und dann komische Zahlen auf dem Nummernblock eintippen.

Zurück zum Thema

Wie dem auch sei … ich bin wieder zurück in Bremen – seit vorgestern und bis übermorgen.

Gestern habe ich schon Fußball gespielt, das erste Mal seit fünf oder sechs Wochen. Da konnte meine Form natürlich nicht so gut sein, da konnte ich nicht an meine legendäre Leistung im Abschiedsspiel heranreichen. Vor allem konditionell – das war mir schon vorher klar – würde ich nicht groß was reißen können. Also habe ich, sagen wir mal so, eine solide Partie in der Abwehr gespielt.

Trotzdem habe ich mich natürlich – wie immer – ganz doll angestrengt. Am Ende waren meine Beine dann ein wenig verkrampft. Davon, und darum erwähne ich es, merke ich auch heute noch einiges. Ich werde also für den Rückflug noch London sowohl Jogging- als auch Fußballschuhe einpacken, damit das nicht wieder vorkommt.

Hat nicht geklappt. Zuerst zu wenig Platz im Koffer, dann vergessen. Nun muss ich all meine Hoffnung auf meine Eltern setzen, die mich ja irgendwann besuchen kommen.

Das Fußballspiel wurde eingerahmt von Wiedersehen mit Leuten, die ich schon längere Zeit nicht mehr gesehen hatte. (Videokonferenzen zählen da ja nicht wirklich.)

Heute wollte ich eigentlich ein sensationelles, noch nie da gewesenes, sehr originelles Geschenk für jemanden kaufen. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass es all diese Eigenschaften besitzt. Ob der Rezipient das dann auch so sieht – lassen wir uns überraschen. Zudem hätte es auch keine großen Löcher in mein Budget gerissen. Aber leider, leider musste ich ausschlafen. Und der Laden, wo ich es hätte kaufen können, hat samstags so lange nicht offen. Aber macht gar nix, morgen ist auch noch ein Tag. Oder Montag. Oder … ansonsten, die Royal Mail freut sich ja auch über jeden Kunden.

Hat auch nicht geklappt. Hatte am Montag einfach viel zu viel zu tun. War aber sehr schön, der Tag. Treffen des Anti-D.-Fanclubs am Roland und der Schlachte. (Das D. steht für einen Namen. Eines … Hosenstallkontrolleurs und variantenreichen Begrüßungfetischisten. Ich möchte das hier alles nicht so öffentlich sagen.) Leider konnte ich bloß nicht so sonderlich lange, weil ich ja zum Flugzeug musste und so. Ach. »Nicht sonderlich lange« – sagen wir doch, wie’s ist: Viel zu kurz war es.

Während des Anti-D.-Fanclub-Treffens wurde auch an die Marieke erinnert, eigentlich ja ebenfalls Clubmitglied, im Moment jedoch außer Landes. Hoffentlich geht’s ihr gut. (Ich weiß, dass es ihr gut geht. Aber das sagt man ja so.)




Anderswo zu empfehlen

Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.

Reisetagebücher

Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004

Das zufällige Zitat

»Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Fahrkarte!«

Lenin

Die Information, die so wichtig ist, dass sie ganz unten steht

Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.

© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke

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