Julian Stahnke

23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign


am späten Abend
am Mittwoch, 19. September 2007

Null null eins zwei

Geschrieben in Bremen
ohne Kommentare

Nein, das ist keine Fibonaccio-Folge für Arme, sondern eine Überschrift, um dem Herrn Andretzke in Zukunft zu helfen, falls er mal wieder seine zensiert vergisst und dann völlig verloren durch die Welt wirrt. Anmerkung: Ich hätte ja gerne »0012« als Überschrift verwendet, aber es sah einfach nicht so schön aus.

Jonas und ich waren in Brüssel. Es wird darüber irgendwann auch ein Reisetagebuch zum Durchlesen geben, genau, wie es das bei London und Kopenhagen auch schon gab. Diese Reisetagebücher sind für die meisten vielleicht eher langweilig, allerdings auch mehr für uns als Erinnerung gedacht. Und für mich als wertvolle Gedächtnisstütze für mein kommendes Buch Reisen zu Europas Hauptstätten – Teil 1. Ihr habt’s hier zuerst gehört.

In Brüssel kann man übrigens sehr gut Pfannkuchen bzw. Crêpes essen. Und Waffeln. Und Milchshakes trinken. Es gibt da am Platz De Brouckère direkt neben dem Kino ein Restaurant-Café, dass da eine vorzügliche Auswahl hat. Des Weiteren kann ich noch die Drug Opera empfehlen, auch dort: leckere Crêpes.

Überhaupt kann man in Brüssel sehr viel und sehr lecker essen. Jonas und ich haben eigentlich die ganze Zeit gegessen oder Milchshakes getrunken. Und wenn wir mal gerade nicht gegessen oder getrunken haben, dann hatten wir Bauchschmerzen vom Essen und Trinken. Ganz selten haben wir auch mal versucht, französisch zu reden.

Das mit dem Französisch ist ja so eine Sache. Man hat es in der Schule gelernt. Aber man benutzt es nie. Englisch ist überall um einen rum. Viele Filme sind auf englisch, das Internet, Fachbücher, Monkey Island I, alles auf englisch. Aber Französisch? Was ist denn auf französisch? Wann begegnet einen Französisch im Alltag? So gut wie nie. Darum hat man es auch viel schwerer, das zu lernen.

So taten wir uns dann in Brüssel auch sehr schwer. Ein paar Wörter kriegt man auf die Reihe, aber so richtig war das nichts. Man fing immer auf französisch mit dem Bestellen an, nur damit die Bedienung dann schon bei der Antwort ins Englische wechselt, weil man zu langsam ist und sie kaum versteht, was man sagt. Und selbst wenn sie mal nicht ins Englische wechselt – dann fragt sie irgendwas auf Französisch und man steht da und weiß nicht, was man sagen soll.

Wie gut, dass der Mensch an der Rezeption unserer Beherbergung (2go4, Empfehlung) Englisch sprach und wir uns mit ihm unterhalten konnten. So stellte er sogar den Fernseher so ein, dass man Real Madrid – Werder Bremen gucken kann. Schlecht ist das nicht. Außer natürlich, wenn Werder verliert.




Anderswo zu empfehlen

Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.

Reisetagebücher

Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004

Das zufällige Zitat

»Ehemänner, die sich freiwillig an der Abmagerungskur ihrer Frau beteiligen, gehen mit ihr wirklich durch dick und dünn.«

Heinz Rühmann

Die Information, die so wichtig ist, dass sie ganz unten steht

Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.

© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke

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