23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign
Ich habe ja, seitdem ich hier bin, den Cider liebgewonnen. Oder auch Cidré, wie es die Franzosen – Claire, oder Grégory, zum Beispiel – sagen würden. Oder Appelwoi, wenn es nach einem meiner zahlreichen Onkel ginge.
Cider – da nehmen wir mal ein Beispiel – also, Magner’s, beispielsweise. Den trinkt man ja am besten recht kühl, mit viel Eis im Glas. Dann schmeckt er am wohlsten, fast wie ein guter Apfelsaft. Und darum trinkt man dann viel davon, weil’s ja kaum nach Alkohol schmeckt. Aber keine Angst, ich schreibe das hier nicht mit einer blauen Nase und einer Fahne.
Das mit der Fahne war, nebenbei bemerkt, gelogen. Diese Wohnung ist nämlich ähnlich temperiert wie ein guter Cider. Svenja und Travis werden dies bestimmt bestätigen können – für Cola braucht man hier keinen Kühlschrank. Und die Heizung stinkt mir ja mittlerweile auch ein wenig. So kann man also, kommt man nach einem langen Pingpongturnier Arbeitstag nach Hause, seinen Atem vor dem Munde beim Gefrieren zusehen.
Auf der Habenseite hingegen kann ich verbuchen, das nichts, wirklich nichts, schlecht wird. Die Bakterien frieren hier einfach ein und kippen tot um, woraufhin sie als mikroskopischer Bakterienschnee zum Boden rieseln.
Springen wir zum nächsten Thema; einem kleinen, für einige sicherlich uninteressanten, Fakt am Rande: Ich höre durchschnittlich 38 Lieder pro Tag. Das ist ein Lied alle 38 Minuten.
Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.
Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004
»Amerikaner tun am Ende immer das Richtige. Nachdem sie vorher alle anderen Möglichkeiten ausprobiert haben.«
Winston Churchill
Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.
© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke
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