23 Jahre/FH Potsdam/Interfacedesign
Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass ich am Freitagabend wieder mal Wir sind Helden im Mean Fiddler gesehen habe. Allerdings fand ich’s nicht so gut wie beim letzten Mal (wo es wirklich sensationell gut war), auch wenn dieses Mal die Vorbands geradezu überraschend gut waren.
Dann hatte ich mir überlegt, die Pokerrunde von gestern Abend literarisch Revue passieren zu lassen, aber auch das scheint mir übertrieben. Wo doch das einzig nennenswerte war, dass ich endlich mal gewonnen habe. Ein Riesenabend war das also für mich. Auch wenn ich am Anfang – wie immer – ein wenig mit den Karten durcheinander gekommen bin und nicht gemerkt habe, dass mir zu einem Straight ein Jack bzw. Bube fehlte und daher von Anfang an fast pleite war. Konnte ich jedoch mit meinem berühmt-berüchtigten Anti-Pokerface alles wieder aufholen und dann am Ende die Lorbeeren einfahren. Sehr schön.
Dann noch eine kleine Anmerkung; bitte lest einmal diesen wundervollen Text über die BSAG von mir aus dem Jahre 2003. Ich werde demnächst darauf zurück kommen. Er ist also Pflichtlektüre für die Verständnis eines meiner nächsten Themen. Ich mache hier einfach mal ein wenig auf Special Topics in Calamity Physics, wenn auch nicht ganz so sehr.
Abschließend muss ich noch einen Lob auf eine deutsche Firma aussprechen; Tesa, ihr seid super. Mehr oder weniger. Zur Erläuterung: Ich bin ja vor kurzen umgezogen. Nun hat die neue Wohnung sehr dünne Wände und sehr laute Türen, die auch immer von selbst zugehen. Eigentlich ja nicht schlecht (Privatsphäre, Ordnung, usw.), ist es nachts ein Problem. Des nachts ist’s ja bekanntlich nicht so laut wie tagsüber, es gibt weit weniger Umgebungsgeräusche. Hinzu kommt noch erschwerend, dass viele Menschen nachts schlafe wollen. So auch Johan, seines Zeichens Schwede einer meiner beiden Mitbewohner, der einen sehr leichten Schlaf hat. So eine Tür, die nachts um vier dann mal eben zuknallt, ist da natürlich abträglich.
Nun versuchten der Bazi (mein anderer Mitbewohner, ein gebürtiger Augsburger und, oh weh, Bayern-Fan) und ich verzweifelt, die Türen leise zu schließen, was uns jedoch partout nicht gelingen wollte. Jetzt endlich haben wir die Lösung; Tesa Moll®. Aus Deutschland importiert. Weil’s sich in Großbritannien nicht gut genug verkauft hat. Nun weiß ich auch, warum alle Leute hier morgens immer so viel Kaffee und abends so viel Bier trinken.
Ich empfehle einfach mal, sich Behindertenparkplatz anzuschauen, das Blog einer in London lebenden, deutschen Rollstuhlfahrerin. Weiterhin wäre da noch das Alzheimer-Blog, wo mal aus der Sicht einer Betroffenen geschrieben wird. (Da schlägt mein Zivildienst im Altersheim voll durch.) Und schließlich, um ein wenig beim Thema zu bleiben: The Life of Riley, wo eine 107-jährige Australierin über ihr Leben erzählt.
Reisetagebuch Kopenhagen 2005, Reisetagebuch London 2004
»Was hat 178 Zähne und bewacht ein Monster? Mein Reißverschluss!«
Harald Schmidt
Diese Seite ist eine komplett private Veranstaltung. Es wimmelt hier also nur so von Dingen wie Schleichwerbung, Vitamin B und unsinnigen, parallelgesellschaftlichen Witzen. Dazu gibt es je ein tolles, zufallsgeneriertes Zitat.
© 1999 bis in alle Ewigkeit die nächsten 50 Jahre: Julian Stahnke
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