Julian Stahnke · Reisetagebuch Kopenhagen

Hier schreiben Jonas und ich über unsere Erlebnisse in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen. Wir sind dort sechs Tage, vom 14.10. bis zum 19.10.2005.

Montag, 17. Oktober 2005

Københavns Bymuseet

Nachdem wir am Sonntag zu spät am Bymuseum (Stadtmuseum) angekommen waren, entschieden wir uns, es einfach am darauffolgenden Tag noch einmal zu versuchen.

Anfangs schauten wir uns noch alle Exponate sehr genau an und lasen auch ausführlich die dazu gehörigende Schrifttafeln. Kurze Zeit später erreichten wir einen Raum, in dem eine Dia-Show über Kopenhagens Geschichte gezeigt wurde. Da wir schon so viel Information aufgenommen hatten, ließen wir uns nicht davon stören, dass die halbstündige Show auf dänisch war; wir wollten uns einfach nur die Bilder anschauen. Dieses einfache Anschauen der Bilder aber führte bei uns, die wir sowieso schon sehr erschöpft waren, eher zur Ermüdung. Das hatte zur Folge, dass wir am Ende der Show kaum mehr aufstehen konnten und erst recht keine Schriftafeln mehr lesen konnten und wollten. Eine Tafel lasen wir dann doch noch, auf der erfuhren wir dann, dass nun die Dia-Show auf englisch folgte. Well, shit happens!

Wir schlenderten also so an den Exponaten vorbei, die Gebäude, Schmuckstücke und viele andere, mit Kopenhagen in Zusammenhang zu bringende Dinge zeigten. Erst eine Sonderausstellung über Hans Christian Andersen konnte sich wieder unserer vollen Aufmerksam erfreuen. Seine Geschichten, die in Auszügen zu hören waren, lockerten die ganze Angelegenheit auch etwas auf.

Die restlichen zwei Stockwerke des Museums betrachten wir wieder nur sehr oberflächlich, weil wir wahrscheinlich schon etwas zu sehr mit Informationen zugeschüttet waren.

Toll war dann noch die Freiluft-Modellstadt, die – wer hätte es gedacht – das Kopenhagen des 16. Jahrhundert zeigt. Die nutzten wir dann auch gleich zu einem ausgiebigen Fotoshooting.